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Aktuelle Nachrichten zum Mahnbescheid

Betrugsversuch durch einen Mahnbescheid

In einer jüngst getroffenen Entscheidung (01.11.2011, 31 SS 29/11) hatte sich das OLG Celle mit der Frage zu befassen, wie es strafrechtlich zu beurteilen ist, wenn ein Mahnbescheid beantragt wird, bei welchem der Antragsteller weiß, ...

Mahnbescheid in der Urlaubszeit

Alle Jahre wieder, könnte man fast sagen. Die Phantasie der diversen Internet-Abzockfirmen kennt keine Grenzen. Vor ein paar Jahren hat man festgestellt, dass die Widersprüche gegen Mahnbescheide in deutlich geringerer ...

Aktuelle Frage zum Mahnbescheid von C.B veröffentlicht am 05.04.2014

Da unser Mieter mit vier Monatsmieten im Rückstand ist haben wir einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragt. Kurz nachdem ist der Mieter ohne zu kündigen umgezogen. Er hat dem Mahnbescheid nun mit d...

Mahnbescheid hier beauftragen

Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids

Antragsteller








Antragsgegner








Bezeichnung des Anspruches

I. Hauptforderung














II. Andere Nebenforderungen






Ihre Anmerkungen

Den Fall betreffend



Was kann der Mahnbescheid und was nicht?
Mahnbescheid Formular

Welche Möglichkeiten bietet der Mahnbescheid ?

Der gerichtliche Mahnbescheid ist ein schneller und günstiger Weg, um dem Gläubiger zu seinem Recht zu verhelfen. Ein oft teures Verfahren soll mit dem Mahnbescheid vermieden werden. Mit unserem Online-Antrag können Sie entweder selbst einen Antrag erstellen und anschließend an das Mahngericht senden oder einen Rechtsanwalt hiermit beauftragen.


Was leistet der Mahnbescheid nicht ?

Mit einem Mahnbescheid verfolgen Sie nur(!) eine Geldsumme!

Laut § 688 Abs. 1 ZPO kann ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides allein einen Anspruch auf Zahlung einer bestimmten Geldsumme zum Gegenstand haben. Folglich lassen sich alle anderen Ansprüche (z.B. auf Herausgabe einer Sache, auf Gestaltung eines bestimmten Rechtes, etc.) nicht mit einem Mahnbescheid verfolgen. Zusätzlich gibt es ein paar weitere Ausnahmen, in denen das Mahnverfahren nicht stattfindet. Hier sind vor allem hochverzinste Ansprüche und Ansprüche, bei denen die Gegenleistung noch offen ist, zu nennen.

Prüfen Sie Ihre Schuldner - Ihre 2 Möglichkeiten bei uns:

die Auskunft aus dem Schuldnerregister der Amtsgerichte

Alle Amtsgerichte führen für ihren Bereich Schuldnerregister. Diese fragen wir unter Angabe des Auskunftsgrundes für unsere Mandanten ab. Diese Auskunft führen wir bundesweit durch und erfassen so Schuldner, die bereits über Einträge, wie eidesstattliche Versicherungen, Haftbefehle, laufende Inkassoverfahren, etc. verfügen. Für diese Auskunft berechnen wir Ihnen 10,00 € (8,40 €, zzgl. 1,60 € MwSt).

Adressauskunft - Einwohnermeldeamt - Adressermittlung

Sie wissen nicht, wo Ihr Schuldner zur Zeit wohnt? In Deutschland besteht Meldepflicht und die so erfassten Adressen fragen wir unter Angabe des Grundes bei den zuständigen Meldeämtern für unsere Mandanten ab. Im Bedarfsfall ermitteln wir Adressen, wenn eine korrekte Ummeldung durch den Schuldner nicht erfolgt ist. Die Kosten für diese Adressermittlung sind unterschiedlich. Für die Abfage der Meldeämter berechnen wir Ihnen 16,66 € (14,- €, zzgl. 2,66 € MwSt).
Mahnbescheid bekommen? So reagieren Sie richtig:

Bei einem Widerspruch zum Mahnbescheid laufen Fristen!

Was ist zu tun? Sofern die Forderung, welche an Sie gerichtet wird, nicht berechtigt ist, müssen Sie dem Mahnbescheid in einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung des Mahnbescheides schriftlich widersprechen. Die Frist kann nicht verlängert werden. Diesen Widerspruch richten Sie mittels vorbereitetem Formular direkt an das Mahngericht. Denken Sie bitte daran, dass das Mahngericht den Anspruch nicht geprüft hat. Nach Ihrem Widerspruch kann der Antragsteller entweder seinen Anspruch nicht weiter verfolgen oder den Antrag auf Abgabe an das Prozessgericht stellen. In diesem Fall wird das Verfahren als normaler Rechtsstreit vor den Zivilgerichten fortgeführt.


... und wenn die Forderung berechtigt ist? Wenn Sie feststellen, dass die Forderung gegen Sie berechtigt ist und Sie gegen den Antragsteller keine Gegenansprüche haben, ist der Rat einfach: Zahlen, und zwar rechtzeitig. Ist Ihnen eine Zahlung nicht möglich, setzen Sie sich mit dem Gläubiger oder dessen Vertretern in Verbindung und klären eine Stundung oder Ähnliches. Der Antragsteller kann das Verfahren beeinflussen, ruhen lassen oder auch den Mahnbescheid zurücknehmen.

Falsch dürfte es auf jeden Fall sein, nichts zu tun!