mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon
Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Alexander K. | 2013-01-16

Eine Handwerkerleistung wurde im Iahr 2009 mündlich vereinbart (400 Euro) und ausgeführt. Bis heute habe ich keine Rechnung und keine einzige Mahnung bekommen, obwohl ich den Handwerker an die Rechnung einmal telefonisch erinnert habe. Am 11.01.2013 wurde mir ein MB vom 31.12.2012 zugestellt mit der Hauptforderung i.H.v. 652,83 Euro ohne Aufschlüsselung. Soll ich jetzt dem gesamten Anspruch widersprechen, da unbegründet wegen fehlenden Rechnung und Mahnungen (400 Euro würde ich dann im Gerichtsverfahren gegen Rechnung anerkennen)? Oder soll ich einem Teilbetrag (252,83 Euro) widersprechen?

Hier ist ein gesamter Widerspruch angezeigt, wenn tatsächlich noch keine Rechnung ausgestellt wurde. Anderenfalls kann über den nicht widersprochenen Teil ein Vollstreckungsbescheid beantragt und unmittelbar vollstreckt werden. Offensichtlich wurde hier zur Verhinderung der Verjährung des Anspruches ein Mahnbescheid beantragt, sonst wäre die Forderung aus 2009 zum 31.12.2012 verjährt. Die vereinbarten 400,- € können im Verfahren sofort gegen Abrechnung anerkannt werden, sofern das Verfahren denn von dem Gläubiger weiter betrieben wird. Nach dem Widerspruch sollte der Handwerker zur Lösung kontaktiert werden.
Frage von Veronika | 2013-01-05

Ich habe ein Reisebüro. Eine Firma macht Kaufhauswerbung für mich. Wegen Vertragsverletzung habe ich den Vertrag fristlos gekündigt. Habe darauf keine Reaktion bekommen. Der Sachbearbeiter kam vorbei und wir haben ein Gespräch geführt und er hat gemeint die Kündigung ist rechtskräftig, aber wir sollen es uns nochmal überlegen. Nun hat die Firma den Betrag für die Werbung vom September - November von meinem Konto abgebucht. Ich möchte den zuviel abgebuchten Betrag von der Firma zurückerstattet haben. Habe schon zwei Mahnungen angeschickt, keine Reaktion. Kann ich einen Mahnbescheid an die Firma schicken. Übrigens die Werbung im Kaushaus wurde auch noch nicht entfernt!

Unterstellt, die Kündigung ist tatsächlich wirksam und rechtskräftig, dürfte auch die Zahlung keine Rechtsgrundlage haben. Wenn die Rückzahlung nun auch angemahnt worden ist. Formal sind somit die Voraussetzungen gegeben für die Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides.
Frage von Norbert H. | 2012-12-28

Ich bin freiberuflicher Ingenieur. Kann ich Ihren Service nutzen und welche Kosten entstehen mir?
Anlaß: Rechnung ca. 4.800,-- €, dazu Mahnbescheid erlassen.

Selbstverständlich können Sie unseren Service auch für eine Ingenieursrechnung nutzen. Die Kosten hierbei betragen 442,49 €, wie oben links im Gebührenrechner dargestellt. Enthalten sind hier Steuern und Gerichtskosten.
Frage von Anke R. | 2012-12-26

Ich habe im März 2012 bei einer Firma mit Sitz in London (lt. Impressum) Möbel bestellt und 1.989,00 € komplett im Voraus bezahlt. Nachdem die Firma innerhalb ihrer lt. AGBs 34-wöchigen Lieferzeit nicht lieferte, habe ich die Bestellung fristgerecht storniert. Die Stornierung wurde bestätigt und die Rückzahlung des Betrages innerhalb von 30 Tagen schriftlich zugesagt. Die Rückerstattung ist mittlerweile einen Monat überfällig. Die Firma reagiert auf Mails nicht mehr und ruft nicht zurück.
Ich möchte das Europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen nutzen und über das zuständige Gericht in London (habe ich schon ausfindig gemacht) einen Mahnbescheid zustellen. Dass dabei ein paar Gerichtskosten fällig werden, war mir klar. Ein Anwalt riet mir davon ab mit der Begründung, im Falle einer "Klage" (also, wenn die Firma im ersten Schritt nicht zahlt und widerspricht) würde ich mindestens 1000 - 2000 Euro an Gebühren für amtliche Übersetzungen zahlen müssen! Können Sie das bestätigen? Außerdem sehe ich im Moment gar nicht, warum in diesem Falle etwas "übersetzt" werden müsste - das Gericht spricht englisch und die Firma doch auch? Geht dann das ganze Verfahren nicht ins Leere?

Wir können die Übersetzungen hier in der Höhe nicht bestätigen und natürlich auch nicht abschließend sagen, ob überhaupt Übersetzungen anfallen. Wenn tatsächlich eine Klage in London erforderlich werden sollte, muss ein dortiger Anwalt (vermutlich) hinzugezogen werden, die hier entstehenden Kosten können wir nicht beziffern. Von einem Mahnbescheidsverfahren jedoch abzusehen, weil eine möglicherweise erforderliche Klage zu aufwändig ist, halten wir für keine gute Begründung.
Frage von Igor | 2012-12-14

Mein Schuldner ist verstorben. Das Erbe wurde bisher nicht angenommen. Ein Anwalt hat sich als vollmachtsloser Vertreter gemeldet. An wen muss ich weiteren Mahnbescheid richten?

Solange das Erbe nicht von jemandem angenommen wurde, gibt es keinen Rechtsnachfolger und somit auch keinen Verpflichteten. Es bleibt nur, den Verlauf der Erbschaft im Auge zu behalten und sich an einen möglichen Rechtsnachfolger zu wenden. Wird das Erbe endgültig ausgeschlagen, verfällt Ihr Anspruch.

Benutzen Sie für Ihre Frage nachstehendes Formular. Ihre Frage wird erst nach der Beantwortung durch uns online gestellt!

*
*
Was ist die Summe aus 6 und 6?*