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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Patricia | 2015-07-14

Wo muss ich die 32 Euro für den Mahnbescheid bezahlen? Und geht der Mahnbescheid dem Schuldner erst zu, wenn ich die 32 Euro überwiesen habe?

Die Gerichtskosten fordert das Mahngericht an. Bei bestehendem SEPA-Auftrag werden die Gerichtskosten für den Mahnbescheid abgebucht. Ja, der Mahnbescheid wird erst zugestellt, wenn die Gerichtskosten beglichen sind.
Frage von Sieglinde Törner | 2015-07-13

Mein Mieter ist nun 2 Monatsmieten im Rückstand (Juni und Juli) Ende diesen Monats zieht er aus. Die Nebenkostennachzahlung ist auch noch offen und fällig in 7 Tagen. Die erste Mahnung übergebe ich ihm bei der persönlichen Übergabe der Wohnung. Kann ich dann nach Ablauf der 14 tägigen Frist das Mahnbescheid erstellen oder ist dies an keine Mahnung gebunden?

Die Beantwortung dieser Frage hängt von der konkreten Vertragsgestaltung ab und würde zudem Rechtsberatung darstellen. Dies können und dürfen wir auf dieser Plattform nicht leisten.
Frage von Sandra | 2015-06-16

Auf meinen Mahnbescheid wurde ein Wiederspruch ohne Begründung eingelegt und ein Prozessbevollmächtigter Anwalt genannt. Ebenfalls wird eine Gerichtsgebühr nebst Zahlungsbeleg beigefügt. Jetzt soll ich zuzüglich der 35,50, welche ich bereits gezahlt habe nochmal 177€ zahlen. Erhalte ich das Geld zurück? Ich habe den Mahnbescheid erstellt, da ich meine Mietkaution seit 25.07.2014 immer noch nicht zurück erhalten habe.

Beim Mahnbescheidsverfahren bezahlt derjenige am Ende die Kosten, der im Verfahren obsiegt, auch, wenn dies erst im prozessualen Teil erfolgt. Offenbar will sich Ihr Schuldner aktiv mit einem Anwalt gegen die Inanspruchnahme verteidigen. Wenn hier Gründe gegen die Rückzahlung der Kaution sprechen, wird dies im gerichtlichen Verfahren behandelt werden. Dies und daher auch den Ausgang des Kostenverfahrens können wir naturgemäß hier nicht beurteilen.
Frage von Gisela Kuntschik | 2015-05-10

Ich habe einen MB beantragt gegen 2 Rechtsanwälte wg. Anwaltshaftung als Gesamtschuldner.
Beide Anwälte der Kanzlei haben gegen den MB Widerspruch eingelegt und haben sofort beantragt, das Verfahren an ihr zuständiges Gericht abzugeben. Vor Ablauf der 14 Tagesfrist zur Begründung habe ich den MB wg. eingetretener Krankheit gegen beide RAe zurückgenommen.
Die erhaltene Auskunft, dass dann keine Kosten entstehen, war falsch. Das Gericht will jetzt für jeden
Gesamtschuldner die Gerichtsgebühr 1211 i.V. m. 1210. Ist das richtig, dass die Gebühr 2mal für einen MB geschuldet wird? Und was können die beiden Anwälte jetzt verrechnen? Sie hatten ja bis jetzt keine Arbeit. --- Kann man eine solche Rücknahme zurücknehmen und das Verfahren doch durchführen?

Vielen Dank für Ihre Anfrage! Eine verbindliche Auskunft zum Gebührenrecht und auch zu den prozessualen Möglichkeiten des hier anhängigen Rechtsstreites stellt eine Rechtsberatung dar. Diese Beratung können und dürfen wir auf dieser Plattform nicht leisten. Unsere Fragenbeantwortungen hier sind auf allgemeine Fragen zum Mahnbescheidsverfahren ohne Einzelfallbezug beschränkt.
Frage von Klaus | 2014-09-21

Ich habe einen Mahnbescheid erhalten und diesem sofort widersprochen. Gibt eine Frist, in welcher der Gegner Klage einreichen soll/müsste? Oder kann dies ggf. noch 30 Jahre dauern?

Der Antragsteller muss das Verfahren nicht weiterführen und wenn, dann kann er dies tatsächlich bis zur endgültigen Verjährung tun. Aber Sie können als Antragsgegner auch einen eigenen Antrag auf Abgabe an das Prozessgericht stellen. Dann muss(!) der Antragsteller seinen Anspruch innerhalb einer Frist begründen, sonst verliert er das Verfahren. Mit dieser Reaktion rechnen die wenigsten Antragsteller, daher kann dies sehr effektvoll sein.

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