mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon
Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Neumi | 2012-01-02

Ich habe gehört, dass man einen Mahnbescheid nach 4 Jahren erneuern soll ? Warum - eigegentlich hat der MB doch eine Bestandsdauer von 30 Jahren. Oder - was ist falsch?

Nein, da haben Sie etwas Falsches gehört! Wenn der Mahnbescheid zu einer Titulierung des Anspruchs geführt hat, hat dieser Titel eine 30jährige Gültigkeit. Lediglich die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (Offenbarungseid) hat eine Gültigkeit von 3 Jahren, so dass hier im vierten Jahr ein neuer Vollstreckungsversuch unternommen werden sollte.
Frage von Henri M. | 2011-12-25

Ich habe im Mai und Juni 2008 als selbstständiger Fahrer Kleintransporte für eine Prospekt-Werbungsfirma im Raum Frankfurt gefahren. Die Rechnungen habe ich allerdings erst kürzlich gestellt sowie gemahnt und bekam als Antwort, der Anspruch wäre bereits verjährt und zwar wg. den angeblich speziell einschlägigen Regelungen aus dem HGB bereits nach einem Jahr. Falle ich als eher (schein)-selbstständiger Subunternehmerfahrer in solch eine Spediteurs Regelung oder kann ich nach Verjährungsfrist aus BGB noch schnell bis Jahresende den Erlass eines Mahnbescheides beantragen?

Der Anspruch beginnt erst mit Ablauf des Jahres zu verjähren, in welchem er entsteht. Wenn die Rechnungen von Ihnen also erst nach dem 31.12.2008 gestellt wurden, sollten sie nach normalen Umständen auch noch nicht verjährt sein. Die Normen aus dem HGB sollten Sie sich genau bezeichnen lassen, um eine Prüfung zu ermöglichen, ob Sie erstens unter die Regelung fallen und zweitens, ob die Normen tatsächlich Ihren Fall bezeichnen.
Frage von Alexander | 2011-12-23

Ich habe heute einen Mahnbescheid bekommen mit einer Hauptforderung vom Okt. 2006. Es handelt sich hierbei um einen Ausbildungsvertrag (Privat) welchen ich damals abgeschlossen hatte. Bei der Zahlung der monatlichen Beiträge hatte ich mich auf eine Ratenzahlung geeinigt, somit lief der Ausbildungsvertrag zwar im Okt. 2009 aus, aber die Zahlungen laufen noch bis zum Mai 2012. Anfang 2009 wurde das Unternehmen von einem neuen Träger übernommen und ich zahle seit dem die Beiträge auf die neue Bankverbindung ein. Alle Monatsbeiträge sind bislang gezahlt!!! Antragsteller des Mahnbescheids ist nun der erste Träger, welcher auch im Ausbildungsvertrag steht. Abgesehen von der Summe, die ich mir nicht erklären kann, würde ich gerne wissen ob diese Forderung verjährt ist?

Ohne Rechtsberatung leisten zu wollen, klingt Ihre Fall, wie ein Dauerschuldverhältnis. Hier sollte genau das Entstehen jeder Einzelforderung geprüft werden. Zusätzlich sollten Sie prüfen, ob Ihnen der neue Träger vom "alten" Gläubiger als neuer Zahlungsempfänger mitgeteilt wurde, dann nämlich hätten Sie unter Umständen schuldbefreiend geleistet. Hier sollte die Rechtslage tatsächlich von einem Rechtsanwalt verbindlich geprüft werden, um entscheiden zu können, wie auf den Mahnbescheid zu reagieren ist.

Frage von Barbara | 2011-12-16

Hallo, ich habe im Dezember 2008 einen Mahnbescheid erhalten und sofort Widerspruch eingelegt. Bis heute keine Reaktion vom Gericht bzw. Gläubiger. Gibt es da eine Verjährungsfrist? Und was muss ich dann machen?

Es läuft unabhängig vom Mahnbescheid die Regelverjährungsfrist aus dem BGB. Ein rechtzeitig eingelegter Mahnbescheid kann die Verjährung zwar hemmen, aber ein Mahnbescheid aus 2008 ist dazu nicht mehr in der Lage, wenn das Verfahren anschließend nicht weiter betrieben worden ist. Man kann sich auch durch eine eigene Beantragung des streitigen Verfahrens gegen die Forderung wehren, wenn sie unberechtigt ist.
Frage von Karl | 2011-12-14

Habe letztes Jahr im Dezember einen Mahnbescheid erlassen. Darauf kam ein Widerspruch zurück beinem teilweise, bei dem anderem voll. Ist hier eine Frist zu wahren bis zur Verhandlung? Habe die Kosten für die Klage nicht gleich überwiesen und sie bei Seite gelegt! Zu spät?

Sie können das Verfahren immernoch weiter betreiben. Nach 6 Monaten legt das Mahngericht die Akte ab, jedoch ist auch dann noch das weitere Verfahren möglich. Allerdings könnte die Verjährung bei einer solch langen Wartephase nicht wirksam gehemmt sein.

Benutzen Sie für Ihre Frage nachstehendes Formular. Ihre Frage wird erst nach der Beantwortung durch uns online gestellt!

*
*
Was ist die Summe aus 6 und 5?*