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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Andrea | 2011-11-10

Ich habe einen Mahnbescheid erhalten gegen mich privat, obwohl die Ware aus dem Mahnbescheid über eine bestehende GmbH eingekauft wurde. Ist dies rechtens?

Sofern der Kaufvertrag zwischen der GmbH und dem Verkäufer zustande gekommen ist und keine Nebenabreden getroffen wurden, richtet sich heir wohl der Mahnbescheid gegen den falschen Antragsgegner. Tatsächlich sind hier aber im Kaufvertrag entsprechende Einbeziehungen natürlicher Personen denkbar, daher sollte der Kaufvertrag genau gelesen, besser noch anwaltlich geprüft werden, um hier eine verbindliche Aussage treffen zu können. Beachten Sie auch die kurze Widerspruchsfrist im Mahnbescheidsverfahren!
Frage von Sonne7 | 2011-11-09

Ich habe einen Mahnbescheid von einer Telefongesellschaft zugestellt bekommen. Ich bin Vertragspartner der Telefongesellschaft. Ich bin vor einem Jahr ausgezogen aus der betroffenen Wohnung, dort leben nun noch meine damaligen Mitbewohner, die den Anschluss zumindest einen großteil der Zeit noch genutzt und auch bezahlt haben. Seit über einem halben Jahr haben sie nun offenbar einfach nichts mehr bezahlt. Nun behaupten sie, den Vertrag damals gekündigt zu haben (für mich) bzw. umgestellt auf sich mit einbem anderen Anbieter. Nun habe ich den Mahnbescheid erhalten. Wie soll ich jetzt vorgehen, Widerspruch einlegen? Meine Exmitbewohner wollen nur einen Teil der kosten übernehmen und wollen mich auf dem Rest sitzen lassen. Soll ich nun bezahlen oder Widerspruch einlegen? Der Flat-Vertrag läuft ausschließlich auf mich.

Ein Widerspruch wird hier nicht helfen, denn Vertragspartner sind Sie. Es sieht so aus, als wäre eine sofortige Kündigung des Vertrages und ein Begleichen der aufgelaufenen Schuld der geeignetste Weg um keine weiteren kosten auflaufen zu lassen. Im Anschluss sollten die Exmitbewohner in Regress genommen werden. Notfalls nach ergebnisloser Mahnung ebenfalls durch Mahnbescheid.
Frage von Sarah B. | 2011-11-09

Ich habe vor zwei Wochen einen Mahnbescheid angemeldet und bereits die Kostenrechnung überwiesen. Nun habe ich vom Amtsgericht die Unterlagen zum Ausfüllen für den Vollstreckungsbescheid bekommen. Mein Problem ist nun, dass sich der Betrag den ich im Mahnbescheid angemeldet habe geändert hat. Was muss ich nun tun um diesen korrigieren zu können? Erneuten Mahnbescheid erstellen?

Sofern sich die Forderung erhöht hat, müssen Sie tatsächlich ein neues Mahnverfahren für diesen neuen Teil der Forderung anstreben. Hat sich der Betrag Ihrer Forderung verringert, tragen Sie im Antrag auf den Vollstreckungsbescheid eine Zahlung zu Gunsten des Schuldners ein.
Frage von Pillep | 2011-11-08

Ich habe einen gerichtlichen Mahnbescheid der Abrechnungsstelle (Prozessbevollmächtigter lt. Bescheid ist eine Anwaltskanzlei) meines Hausarztes über eine offene Rechnung erhalten. Nach Durchsicht aller Unterlagen ist zu meinem Entsetzen die Forderung wohl rechtens (aber an eine Mahnung in den letzten Wochen kann ich mich absolut nicht erinnern). Ich hab sofort überwiesen und mich zudem schriftlich entschuldigt. Ist die Sache damit erledigt oder muss ich am Ende wg. meiner Schlamperei mit einem Schufa-Eintrag über diesen Mahnbescheid rechnen.

Nein, mit einem Schufa-Eintrag müssen Sie nach dem Mahnbescheid nicht rechnen. Die Mahngerichte melden keine Verfahren an die Schufa und die meisten Rechtsanwälte auch nicht. Wenn Sie tatsächlich keine Mahnung bekommen haben sollten, weisen Sie Ihren Arzt darauf hin, dass es vernünftig wäre, vor einem Mahnbescheid zu mahnen und dass zudem Rechtsverfolgungskosten nur erstattbar sind, wenn tatsächlich gemahnt wurde. Eine Rechnung ausnahmsweise einmal zu vergessen, ist durchaus menschlich und kann passieren.
Frage von Steffen K. | 2011-11-01

Wir haben im Juni in einem Onlineshop 2 Spielekonsolen und 1 Spiel bestellt. Die Ware wurde nie geliefert. Auf e-mails wurde nie reagiert. Nun möchten wir unser Geld, welches wir im voraus bezahlt haben, wieder zurück verlangen. Auf Anrufe und e-mails wird weiterhin nicht reagiert. Zudem ist der Onlineshop seit längerer Zeit im "Wartungsmodus". Kann ich das Geld über einen Mahnbescheid zurückfordern und worauf muss ich achten?

Der gericnhtliche Mahnbescheid ist immer dann der richtige Weg, wenn eine Geldforderung besteht und er Verzug des Schuldners gegeben ist. In Ihrem Fall ist ein wirksamer Rücktritt vom Kaufvertrag erforderlich. Stellen Sie sicher, dass dies erfolgt ist. Erst dann haben Sie statt des Lieferanspruches auch einen Rückzahlungsanspruch. Wenn hier die von Ihnen gesetzte Frist zur Rückzahlung abgelaufen ist, ist der Mahnbescheid der nächste, mögliche Schritt.

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