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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Dorothea | 2011-07-11

Ich möchte nachfragen, ob es noch möglich ist einen Mahnbescheid zu beantragen, wegen der 3-Jahresfrist.

Ich habe jemandem Geld geliehen in 2007. In 2010 hat mein Rechtsanwalt dieses angemahnt und die Person in Verzug gesetzt. Es wurde nicht gezahlt. Kann ich jetzt in 2011 noch einen Mahnbescheid beantragen.

Abschließend prüfen können wir die Sach- und Rechtslage nicht. Ihre Darstellung hört sich aber so an, als wenn das Darlehen erst 2010 gekündigt wurde und die Rückzahlung auch 2010 erst fällig wurde. Dann ist 2011 auch ein Mahnbescheid noch möglich. Wurde die Rückzahlung bereits im Jahr 2007 geschuldet, könnte die Forderung verjährt sein und ein Widerspruch gegen einen Mahnbescheid hätte entsprechend Erfolg.

Frage von Dorothea | 2011-07-11

Ich beabsichtige einen Mahnbescheid auf den Weg zu bringen an jemanden, der mir 4000 € schuldet. Leider habe ich nur einen Nachweis, dass ich unter seinem Namen Kapitalanlagen aufgelöst habe. Die eigentliche Auszahlung an die Person kann ich nicht nachweisen. Die Person weigert sich eine Rückzahlung zu beginnen und spielt auf Zeit. Die Person ist schon durch vorherige Fristsetzung durch einen Rechtsanwalt in Verzug.

Meine Fragen:

Wann gilt ein Mahnbescheid als zugestellt, so daß die 14-tägige Frist läuft? Muss die Person persönlich die Zustellung entgegen nehmen oder reicht der Einwurd in den Briefkasten? Wenn letzteres stimmt, ist das mit dem Vollstreckungsbescheid genauso? Einwurf in den Briefkasten reicht?

Glauben Sie, dass die Sachlage Aussicht auf Erfolg hat? Ich habe den Rechtsanwalt gewechselt. Dem Ersteren gegenüber hat der Schuldner seine Schuld anerkannt, indem er sagte, er würde schon 10 € pro Monat zurückzahlen. Diese Information war allerdings eine Lüge.

Das Gericht stellt die Mahnbescheide und Vollstreckungsbescheide durch Einwurf in den Briefkasten zu. Hierüber führt der Zusteller einen Nachweis. Das Gericht teilt Ihnen die Zustellung als Antragsteller ebenfalls mit. Eine Prüfung der Erfolgsaussichten können und dürfen wir hier nicht vornehmen, hierzu reichen die angegebenen Informationen auch nicht aus. Beispielsweise müsste geprüft werden, ob die Forderung tatsächlich dem Grunde und der Höhe nach anerkannt wurde und ob sonstige Einwände zu erwarten sind. Hier sollte der neue Rechtsanwalt eine Erfolgsprüfung vornehmen.
Frage von Frank G. | 2011-07-06

Ich habe einen Wiederruf an Satmarket in Hamburg, gehört zu Rantex Warenhandels Gmbh gerichtet und die Ware zurück gesand. Frage: an wen richte ich den gerichtlichen Mahnbescheid richten ? An den Geschäftsführer oder den Inhaber?

Der Mahnbescheid gegen eine GmbH richtet sich auch immer nur an die GmbH als solche. Der Geschäftsführer der GmbH muss aber ebenfalls im Mahnbescheid korrekt benannt werden.
Frage von Waldemar U. | 2011-07-02

Ich habe gegen eine Schuldnerin inzwischen einen Vollstreckungsbescheid erwirkt. Im Juni 2010 habe ich einen Gerichtsvollzieher gegen sie beauftragt, diesen aber zurückgezogen, weil sie mir ein Rückzahlungsangebot machte. Sie hat ihre Zusage aber nicht eingehalten. Kann ich ihr jetzt wieder einen Gerichtsvollzieher schicken? Und wie oft kann ich das, in welchen Abständen?

Sie können alle zulässigen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ergreifen, solange der Titel nicht befriedigt ist. Hinsichtlich der Anzahl und des zeitlichen Abstandes zwischen den Maßnahmen gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.
Frage von Ulrike L. | 2011-06-25

Ich habe vor per Vorkasse meinem Steuerberater für ein gemeinsmaes Treffen beim Finanzamt 1500 € gezahlt. Jedoch wurde der Termin von ihm kurzfristig abgesagt und auch kein neuer vereinbart. Ich habe ihm mittlerweile meine Vollmacht entzogen und ihn mit Fristsetzung dazu aufgefordert, den Betrag zurück zu zahlen. Nun möchte ich einen Mahnbescheid beantragen. Welche Katalog-Nr. muß ich wählen?

Wenn der Vorauszahlung eine Rechnung zugrunde liegt wird es sich um eine Rückforderung handeln, die mit der Nummer 99 zu bezeichnen ist, anderenfalls könnte es sich um eine ungerechtfertigte Bereicherung mit der entsprechenden Katalognummer handeln.

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