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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Manfred K. | 2011-06-23

Gegen einen VB habe ich hinsichtlich der Zinsberechnung und der Verfahrenskosten Widerspruch eingelegt. Dies liegt etwa fünf Jahre zurück. In dieser Zeit habe ich an den Gläubiger regelmäßige Zahlungen geleistet. Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich den Forderungsbetrag in voller Höhe bezahlt habe ? Kann der Gläubiger nachträglich die von ihm geltend gemachten Zinsansprüche und Verfahrenskosten titulieren lassen?

Nach Tilgung haben Sie einen Anspruch auf den entwerteten Titel. Lassen Sie sich diesen vom Gläubiger aushändigen und ersparen sich so Rechtsmittel in einem Vollstreckungsversuch. Der Gläubiger kann natürlich mit dem Titel einen z.B. Gerichtsvollzieher beauftragen, denn Ihre Zahlungen sind ja aus dem Titel nicht ersichtlich.
Frage von Simon | 2011-06-17

Im Mahnbescheid gibt es die Felder Zinsen berechnen, monatlich, jährlich, täglich. Kann ich mir dies aussuchen oder gibt es da rechtliche Vorschriften, wie hoch darf der Zinssatz maximal sein.

Je nach vertraglicher Vereinbarung können hier selbst ausgerechnete Zinsen eingetragen und neben der Hauptforderung geltend gemacht werden. Handelt es sich um den normalen Verzugszins, kann dieser gegen 5 Prozentpunkte über dem Basiszins betragen und 8 Prozentpunkte, wenn ein Verbraucher nicht beteiligt ist.
Frage von Marcus | 2011-06-16

Ich habe einen Mahnbescheid aufgrund eines aussergerichtlichen Vergleichs beantragt. Die damaligen RA - Kosten habe ich in die vorgerichtlichen Kosten geschrieben. Diese hätte der Kunde bei fristgerechter Zahlung nicht zahlen brauchen. Nun habe ich eine Monierung, dass die vorgerichtlichen Kosten zu hoch seien. Gehören diese Koste in die Hauptforderung oder können dies trotz der Höhe in dem Mahnbescheid stehen bleiben.

Die Höhe können wir mangels Angaben nicht prüfen, jedoch orientieren sich die Mahngerichte hier an der Hauptforderung. Wenn sie in der Höhe seinerzeit berechtigt waren, sollten sie als Hauptforderung aufgeführt werden, hierbei prüft das Gericht die Höhe der Kosten von Amts wegen nicht.
Frage von K. Steffy | 2011-06-04

Ich habe aufgrund einer offenen Forderung an eine Versicherung einen Mahnbescheid vom Amtsgericht Hagen erhalten. Habe ich dadurch gleich einen negativen Schufaeintrag oder erst wenn ich das nicht bezahle?

Nein, nicht unbedingt. Wir haben diese häufige Frage jedoch bereits hier ausführlich beantwortet.
Frage von Hans W. | 2011-05-23

Kann ich, wenn ich für einen Kunden ein Gerät repariert habe, ihm die Rechnung + Erinnerung und Mahnung zugestellt habe ein Mahnverfahren erwirken obwohl er das reparierte Gerät noch nicht abgeholt hat? Oder bleibt mir in dem Fall nur der Weg der Klage?

In der Regel muss das Werk vom Kunden abgenommen werden, um den Zahlungsanspruch zu begründen. Dann bliebe nur der Klageweg. Wenn im vorliegenden Fall jedoch zunächst der Kunde im Sinne einer Vorleistungspflicht zahlen müsste, weil dies etwa so vereinbart worden ist, dann wäre im vorliegenden Fall auch ein Mahnbescheid möglich. Konkret hängt dies also vom Einzelfall und von der genauen, vertraglichen Vereinbarung ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.

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