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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Enrico H. | 2011-05-15

Ich habe ein gebrauchtes Fahrzeug gekauft und hatte durch einen Sachmangel Reparaturkosten in Höhe von ca. 175,- Euro, die ich angemahnt habe. Da keine Reaktion erfolgt, möchte ich einen Mahnbescheid beantragen. Ich finde jedoch weder einen Handelsregistereintrag noch habe ich die Privatadresse des Inhabers. Wie komme ich an die erforderlichen Daten?

Der richtige Ermittlungsansatz hängt davon ab, welche Daten Ihnen vorliegen. Wenn Sie ein Fahrzeug gekauft haben, sollte eine Adresse im Kaufvertrag stehen. Auch in der übergebenen Zulassung sollte sich eine Adresse finden. Min Angabe dieser Adresse können Sie eine Melderegisterauskunft beantragen.
Frage von Carsten T. | 2011-04-30

Wie erfahre ich nach Stellung eines Mahnbescheids, ob Widerspruch erfolgt ist, damit ich den Vollstreckungsbescheid in Gang setzen könnte?

Als Antragsteller warten Sie lediglich ab, ob eine Zustellnachricht eingegangen ist und achten darauf, dass ab der Zustellung die Widerspruchsfrist abgelaufen ist. Auf der Zustellnachricht ist zudem das Datum vermerkt, ab dem der Antrag auf einen Vollstreckunsgbescheid möglich ist. Ab diesem Tage können Sie den Antrag stellen. Geht der Widerspruch verspätet ein, wird er ohnehin als Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid gewertet.

Frage von Horst | 2011-04-28

Ich habe am 19.04. die Nachricht bekommen, dass am 14.04. ein von mir beantragter Mahnbescheid erlassen wurde. Leider habe ich bis jetzt keine Mitteilung über die Zustellung. Wann kann ich den Vollstreckungsbescheid beantragen?

Die Zustellung kann unterschiedlich lange dauern. Manchmal ist ein Schreiben nur schwer oder gar nicht zustellbar, so z.B. wenn der Schuldner verzogen ist oder die Zustellung aktiv vereitelt. Solange das Gericht kein Zustellergebnis hat, wird es keine Zustellnachricht versenden. Die Widerspruchsfrist beginnt erst zu laufen, wenn der Mahnbescheid zugestellt worden ist. Hier haben wir das Verfahren erläutert.
Frage von Wieser | 2011-04-28

Welche rechtlichen Schritte kann ich einleiten, wenn ein Schuldner nach Zugang des Mahnbescheides keinen Widerpruch eingelegt hat?

Sofern der Mahnbescheid unwidersprochen geblieben ist, haben Sie nach Ablauf der Widerspruchsfrist die Möglichkeit, einen Vollstreckungsbescheid zu beantragen. Dieser stellt dann den Titel dar, mit welchem Sie die Zwangsvollstreckung betreiben können. Wir haben den Verfahrenslauf hier dargestellt.
Frage von Cj | 2011-04-24

Ich lieh einer Frau am 21. März 2011 300 Euro aus und überwies.

Sie hat versprochen, KW14 mir zurückzugeben.

Dabei haben wir mündlich versprochen ohne Papier.


Am 4 April rief sie mehrmals und sie war nicht erreichbar.

Ich schrieb SMS, und sie hat antwortete,sie gebe nächste Woche zurück.


Aber 11. April schickte ein SMS als die Zahlungserinnerung, ihre Antwort ist so, sie hat keine Lust zurückzugeben mehr.

Dann habe ich eine Mahnung geschrieben, noch mal habe ich durch die

Facebooks nachrichten gewarnt.

Aber trotzdem hat Sie keine Lust zurückzuzahlen.

Sie sagt, dass ich sie beim Gericht klagen kann, wenn ich möchte.


Ich habe keinen Vertragspapier.

Als Beweis ist das Überweisungsprotokol gültig trotz keines Vertrags?

SMSs und der Nachrichtenverkehr sind gültig beim Verfahren?

Drin hat sie eindeutig bestätigt, dass sie von mir 300 Euro bekommen hat.

Im Mahnbescheidsverfahren müssen Sie den Anspruch nicht beweisen. Verteidigt sich die Schuldnerin aber dann mit dem Widerspruch selbst im gerichtlichen Verfahren, können Sie die Überweisung selbst ja darlegen und die Rückforderungen sollten wohl auch als Kündigungen des Darlehensvertrages zu werten sein. Sie kann zwar immernoch versuchen, zu behaupten, es handele sich um eine Schenkung, aber die vorlegbare Kommunikation dürfte auch diesen Vorwand erschüttern. Um hinischtlich der Kosten sicher zu gehen, ist dennoch eine kurze anwaltliche Prüfung empfehlenswert.

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