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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Markus | 2014-08-12

Auf meinen Mahnbescheid wurde ein Wiederspruch ohne Begründung eingelegt und ein Prozessbevollmächtigter Anwalt genannt. Ebenfalls wird eine Gerichtsgebühr nebst Zahlungsbeleg beigefügt.

Wie lange habe ich Zeit die Gebühr zu entrichten?
Muss ich das Mahnverfahren weiterführen und entfallen dann die Gerichtsgebühren? Können Kosten des Anwaltes mich belasten?

Die weiteren Gerichtskosten können Sie auch noch mehrere Wochen nach Aufforderung einzahlen. Sie bringen damit das Verfahren in die streitige Auseinandersetzung. Nur, sofern man Ihrem Anspruch erfolgreich entgegentritt, werden Sie als Kläger auch die Kosten des gegnerischen Anwalts zu tragen haben.
Frage von Thomas | 2014-07-16

Ich habe einen MB bekommen ! Dieser wurde mir am 02.07. nachmittags vom Postboten zugestellt ! Meine Frage idt nun wann fangen die 14 Tage des Wiederrufes an ? an den 02.07 oder erst am folgenden (vollen Tag) den 03.07 ?
Was ist wenn ich den heute (17.07) absende , ist das noch früh genug?

Wenn der Mahnbescheid am 02.07. zugestellt wurde, ist die Frist am 16.07. um 23:59 Uhr abgelaufen. Dennoch sollte ein Widerspruch eingelegt werden, so dieser denn rechtlich Sinn macht, denn ein verspäteter Widerspruch wird vom Mahngericht als Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid gewertet und möglicherweise beantragt der Antragsteller den Vollstreckungsbescheid gar nicht erst, wenn der Widerspruch bekannt ist.
Frage von C. | 2014-07-04

Hamburg Mannheimer hatte vor Jahren einen Mahn- und Vollstreckungsbescheid gegen mich erwirkt.Dieser wurde von mir bezahlt. Nun kommt die Ergo Versicherung und behauptet der Vertrag würde einfach weiterlaufen. Diesem habe ich telefonisch Widersprochen. Zwischenzeitlich bin ich umgezogen und habe durch Heirat den Namen gewechselt. Die Ergo hat an meine alte Anschrift Mahnungen verschickt. Ebenso gingen an diese alte Anschrift nun ein neuer Mahn - und Vollstreckungsbescheid. Da ich von der Fristlosen Kündigung nach dem ersten Mahnbescheid ausging ist nun die Frage ob dieses "aufleben" überhaupt Rechtswirksam ist.

Diese Frage ist ausschließlich eine des Vertragsrechtes. Es muss geprüft werden, ob der Vertrag tatsächlich wirksam gekündigt oder sonstwie beendet worden ist. Nur dann kann beurteilt werden, ob der Mahnbescheid berechtigt beantragt worden ist. Hier wird nur ein Rechtsanwalt weiterhelfen können.
Frage von Sven | 2014-06-16

Ich habe über eine Kleinanzeigen Börse einen Artikel in Höhe von 70€ verkauft und der Käufer hat die Ware schon vor Zahlungseingang von mir erhalten.
Jetzt warte ich seit 6 Wochen auf das Geld und habe leider nicht die richtige Adresse sonder nur die der Großeltern.
Kann der Mahnbescheid auch auch die Versandadresse geschickt werden? Ich weiß nicht was ich machen soll um an mein Geld zu kommen.

Eine Zustellung des Mahnbescheides an die Versandadresse birgt ein Risiko, weil der Antragsgegner sich auch nach Fristablauf erfolgreich verteidigen kann, in dem er die sog. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt. Hier sollte vorab die Adresse des Schuldners ermittelt werden. Hierzu eignet sich z.B. eine Einwohnermeldeamts-Auskunft.
Frage von Ingrid K. | 2014-05-22

In einem Mahnverfahren hatte ich selbst Ende Dezember 2012 einen Mahnbescheid beantragt bzgl. einer Geldforderung aus dem Jahre 2009. Die Verjährungsfrist lief zum 31.12.2012 ab.
Den Mahnbescheid hatte ich gemeinsam mit meinem Anwalt ausgefüllt und diesen Anwalt als Vertreter im Falle der Durchführung des streitigen Verfahrens benannt.
Der Mahnbescheid wird dem Antragsgegner am 15.01.2013 zugestellt. Hiergegen legt der Antragsgegner am 21.01.2013 Widerspruch ein.
Die Benachrichtigung des Gerichts über den eingelegten Widerspruch soll dem Anwalt des Antragsteller am 31.01.2013 mit der Post zugegangen sein.
Der Anwalt bestreitet indes den Zugang. Selbst habe ich keine Nachricht erhalten.
In der Gerichtsakte befindet sich jedoch der Vermerk, dass der Anwalt mit Schreiben des Gerichtes vom 31.01.2013 aufgefordert wurde, den Mahnbescheid zu begründen.
Im Oktober 2013 habe ich die Rechtsangelegenheit einem anderen Anwalt übertragen, der dann im Dezember 2013 Klage eingereicht hat.
Das Gericht sieht nunmehr Verjährung gegeben. Dem ersten Anwalt wurde der Streit verkündet.
Liegt hier ein Anwalts- oder ein Gerichtsfehler vor?

Ohne hier die vollständige Prüfung vorweg nehmen zu wollen, klingt der Vortrag jedoch wie ein Anwaltsfehler. Wenn der Zugang der Widerspruchsmitteilung und der Aufforderung zur Anspruchsbegründung nachweisbar ist, wird sich der Anwalt erklären müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass hier durch das anwaltliche Versäumnis die Verjährung verschuldet wurde.

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