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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Marcel M. | 2011-04-21

Ich wurde im Dezember von einem Versicherungsvermittler zu einem in seinen Worten Probeantrag gedrängt! Central PKV! Ich war erbost, als ich dann Mahnungen wegen Nichtzahlung des Erstbeitrages erhalten habe! Kontakt zum Vermittler blieb erfolglos! Nun folgte zu guter Letzt ein Mahnbescheid, dessen Widerruf ich allerdings aufgrund einer Grippe versäumt habe. Wie gehe ich nun vor um dem Ganzen ein Ende zu bereiten?

Unabhängig von dem, was der Vermittler versprach, können wir natürlich nicht prüfen, was tatsächlich schriftlich im Vertrag vereinbart wurde. Daher können wir auch nicht pauschal zu einem Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid raten, denn als solcher würde der verspätete Widerspruch gegen den Mahnbescheid gewertet werden. Wenn Sie allerdings (besser nach Prüfung des Anspruchs!) eine gerichtliche Überprüfung anstreben wollen, ist dies der richtige Weg.
Frage von Gerd | 2011-04-15

Nachdem ich von dritter Seite mittels eines Anwalts mit einem Mahnbescheid konfrontiert worden war, suchte ich meinerseits ebenfalls zur Abwehr desselbigen einen Anwalt auf. Nach einer ablehnenden Stellungnahme meines Anwalts hat die Gegenpartei ihre unbegründeten Forderungen aufgeben. Wer bezahlt mir nun meine Anwaltskosten? Die Gegenseite oder mein Anwalt, weil er sie nicht eingefordert hat oder gar ich selbst?

Sofern es sich hier tatsächlich um einen gerichtlichen Mahnbescheid gehandelt haben sollte, ist auch ein Kostenfestsetzungsverfahren möglich. Dieses sollte der beauftragte Rechtsanwalt betreiben. In diesem Kostenfestsetzungsbeschluss stellt das Gericht die Kostentragungspflicht für beide Parteien in einem vollstreckbaren Titel fest. Dieser muss dann gegebenenfalls im Wege der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden.
Frage von Katrin | 2011-04-11

Der Arbeitgeber hat seine Mitarbeiter Fahrzeuge mieten lassen. Die noch ausstehenden Kosten wurden vom Arbeitgeber nicht beglichen, so dass jetzt die Mitarbeiter ebenfalls einen Mahnbescheid erlassen bekommen haben. Reicht hierfür nur ein Widerspruch aus oder muss ich die Rechnung erst begleichen?

Bevor sich hier für einen Widerspruch gegen den Mahnbescheid entschieden werden kann, muss geprüft werden, ob denn der Anspruch der Mietwagenfirma gegen die Mitarbeiter möglicherweise tatsächlich besteht. Für diesen Fall müsste nämlich zur Zahlung geraten werden und nicht zum Widerspruch. Eine Folgefrage wäre dann der Regressanspruch gegen den Arbeitnehmer. Dies verbindlich zu prüfen und zu beantworten, ist jedoch unzweifelhaft ein Fall von Rechtsberatung, die hier nicht geleistet werden kann und soll. Eine kurze anwaltliche Prüfung ist innerhalb der Frist (!) empfehlenswert.
Frage von Kristina S | 2011-03-25

Unser Kunde hat 2 offene Rechnungen:

1. fällig am 5.03 - wir haben schon 2 Mahnungen geschickt;

2. fällig am 18.03 - 1 Mahnung schon raus.

Mit dem Kunde haben wir schon öfters Probleme gehabt.

Müssen wir unbedingt je 3 Mahnungen schreiben? Wann frühestens können wir einen Mahnbescheid beantragen?

Es ist juristisch nicht notwendig, 3 Mahnungen zu schreiben. Bereits nach der ersten Mahnung kommt Ihr Kunde in Verzug und wenn ein Verbraucher nicht beteiligt ist, tritt der Verzug nach 30 Tagen bereits auch ohne Mahnung ein. Ab diesem Zeitpunkt können Sie jeweils einen Mahnbescheid beantragen. Eine weitere oder gar eine dritte Mahnung ist nicht erforderlich sondern lediglich kundenfreundlich.
Frage von Sascha | 2011-03-23

Ich wohne in Frankreich und der Schuldner in Deutschland. Kann ich trotz ausländischem Wohnsitz einen Mahnbescheid stellen?

Sie können ohne Weiteres aus dem Ausland einen Mahnbescheid gegen einen deutschen Schuldner bei einem deutschen Mahngericht beantragen. Wir haben diese Frage bereits früher hier behandelt. Gemäß § 689, II, 2 ZPO ist das Berliner zentrale Mahngericht für Ihren Mahnbescheid zuständig. Die einfachste Beantragung können Sie über unser Antragsformular auslösen.

Benutzen Sie für Ihre Frage nachstehendes Formular. Ihre Frage wird erst nach der Beantwortung durch uns online gestellt!

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