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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Renate W. | 2011-01-16

Ich habe im Jahre 2001 ein unterschriebenes Schuldanerkenntnis von meinem Ex in Höhe von 2.300 € erhalten. Dies kann auch per Kontoauszüge nachgewiesen werden. Ebenso wurde eine Frist gestellt, bis wann der den Betrag zu begleichen hat - was nicht passierte. Es wurde jedoch bisher noch kein Mahverfahren etc. eingeleitet. Auch eine schriftliche Ankündigung war nicht möglich, da der Schuldner nicht auffindbar ist. Das Problem daran ist, daß dieser sich zum teil auch gar nicht beim Einwohnermeldeamt anmeldet, so daß es sicherlich schwierig wird, ihn aufzufinden. Nun meine beiden Fragen dazu: 1. Ist es mit der regionalen Abfrage bei den Einwohnermeldeämtern möglich tatsächlich die momentane Wohnadresse zu beziehen und 2. Ist ein privates, unterzeichnetes Schuldanerkenntnis rechtlich gesehen gültig, daß ich die Forderung einklagen kann?

Sie werden von den Einwohnermeldeämtern nur gemeldete Umzüge erfahren. Hat sich der Gesuchte nicht umgemeldet, haben die Meldeämter auch keine Kenntnis von der neuen Anschrift. Zu  überlegen wäre hier eine Ermittlung durch hierauf spezialisierte Agenturen. In der Regel sind private und unterzeichnete Schuldanerkenntnisse rechtlich auch gültig, jedoch ist hier eine Prüfung ratsam, welche die Daten zur Fälligkeit der Rückzahlung etc. untersucht, weil hier allein von den vorliegenden Informationen die Frage nach der Verjährung (3 Jahre) zu stellen und zu prüfen ist.

Frage von Ilona W. | 2011-01-06

Ich habe über einen Anwalt einen Mahnbescheid erlassen, jetzt hat sich der Schuldner heute gemeldet, er würde mir das Geld sofort inclusive aller Kosten sofort vorbeibringen, darf ich das Geld annehmen, oder muß der Schuldner an das Gericht oder an meinen Anwalt bezahlen ich weiß nicht wie ich richtig handeln soll.

Sie können den Betrag inkl. Kosten selbtsverständlich annehmen, müssen im Anschluss natürlich aber dann Ihren Rechtsanwalt hierüber informieren, damit dieser das Verfahren beenden kann, ohne weitere Schritte zu veranlassen. An das Gericht zahlt der Schuldner ohnehin nie!

Frage von Ilona W. | 2011-01-06

Sind bei einem gerichtlichen Mahnbescheid die Anwaltskosten in dem geforderten Betrag beinhaltet.

Ja, der gerichtliche Mahnbescheid enthält in seiner Gesamtforderung neben der Hauptforderung auch die Anwaltskosten und die Gerichtskosten.

Frage von A. Fischbacher | 2010-12-30

Wenn ich am 31.12.2010 noch einen Mahnbescheid ausstelle möchte, kann ich diesen beim AG z. B. Rosenheim/Bayern beantragen und wo bekomme ich ein Formular?

Sie müssen einen Mahnbescheid, welcher i.Zw. verjährungsverhindernd wirken soll, beim zuständigen, zentralen Mahngericht einreichen. Für Bayern ist z.B. das Amtsgericht Coburg als zentrales Mahngericht zuständig. Sofern Sie den ausgefüllten Antrag (bekommen Sie im gut sortieren Schreibwarenladen oder auch bei uns, aber nicht mehr bis morgen) nicht selbst bis morgen in Coburg einreichen können, bleibt Ihnen nur die Online-Beantragung über die Webseite der Mahngerichte oder aber Sie beauftragen eine Kanzlei, z.B. uns mit der Beantragung. Hier können wir die fristgerechte Einreichung bis morgen zusichern, es fallen jedoch auch die regulären Gebühren an, die Sie unserer Webseite (oben links) entnehmen können.
Frage von Aileen | 2010-12-21

Habe gegen A einen MB erwirkt. Dieser wurde erlassen und nach Zustellung von A auch komplett bezahlt. VB wurde noch nicht beantragt. Muss der Mahnbescheid für erledigt erklärt werden oder nicht? Oder muss ich etwas ganz anderes machen?

Nein, Sie müssen nichts veranlassen, wenn nach dem Mahnbescheid die Angelegenheit durch eine Zahlung für Sie erledigt ist. Das Gericht legt nach 6 Monaten die Angelegenheit ab. Auch wenn die Gegenseite nun nach der Zahlung dem Mahnbescheid mit einem Widerspruch begegnen sollte, müssen Sie nichts weiter veranlassen.

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