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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Max | 2010-12-17

Kann ein Mahnbescheid über ca. 700.000,00 Euro auch auf diesem Wege erfolgen?

Auch ein Mahnescheid über 700.000,- € kann auf diesem Wege beantragt werden, obgleich zur Absicherung des Kostenrisikos eine anwaltliche Fallprüfung auf Stundenhonorarbasis u.U. empfehlenswert sein könnte.
Frage von Eric | 2010-12-16

Ich habe eine (erste) Rechnung kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist bekommen, da noch einige Sachen unklar waren, habe ich dem Gläubiger zu verstehen gegeben, dass erst gezahlt wird, wenn diese unklaren Punkte geklärt seien. Als Reaktion habe ich nun ein Schreiben mit den entsprechenden Erklärungen bekommen und quasi zeitgleich einen Mahnbescheid. Muss ich die Kosten für den Mahnbescheid tragen? Denn widersprechen kann ich doch nur der eigentlichen Forderung oder?

Erkennbar wollte der Antragsgegner über die Mahnbescheids-Beantragung die Verjährung unterbrechen. Dies ist im Zweifel der richtige Weg. Zu prüfen wäre, ob schon Verzug vorgelegen hat und ob der Mahnbescheid bereicht geboten war, denn nur dann tragen Sie im Zweifel auch die Kosten. Doch auch, wenn Sie hier zum Ergebnis kommen, dass Verzug vorgelegen hat, kann ein Widerspruch angezeigt sein, wenn die eigentlichen Rechnungspositionen strittig sind. Allein, wenn die sicher davon ausgehen können, dass Sie in Verzug waren und auch die Rechnungspositionen geklärt sind, empfiehlt sich eine Zahlung. In Abhängigkeit von der Forderungshöhe empfehlen wir eine anwaltliche Prüfung vor(!) Ablauf der Widerspruchsfrist.
Frage von Kevin K. | 2010-12-15

Ich habe einem damaligen Freund 400€ geliehen, nun sagt er mir ich wüsste davon nichts, kann ich ein Mahnbescheid beantragen, bzw. wie gut stehen meine Chancen?

Sie können mit dieser Forderung ohne Weiteres einen Mahnbescheid beantragen. Das Gericht prüft die Begründetheit der Forderung nicht. Ob Sie im Falle eines Widerspruches gegen den Mahnbescheid Ihre Forderung jedoch auch schlüssig darlegen und gegebenenfalls beweisen können, kann ohne eine genaue Prüfung Ihres Falles nicht eingeschätzt werden.
Frage von Oliver H. | 2010-12-13

Ich habe vor kurzem einen Mahnbescheid bekommen und frage mich wo so ein Mahnbescheid eingetragen wird!? Sprich in der Schufa oder im Bundeszentralregister? Und wenn ich die Mahnung bezahlt habe wie lang wird das in einem Register verzeichnet sein?

Weder die Mahngerichte, noch die bearbeitenden Rechtsanwälte tragen in der Schufa etwas ein. Mitglieder der Schufa können nur Unternehmen sein, die debitorisch Kundenkonten führen oder Kreditinstitute selbst. Wenn Sie hier z.B. der Datenübermittlung an die Schufa zugestimmt haben, kann die Eintragung schon erfolgen. Die Dauer des Eintrages richtet sich nach den aktuellen Bestimmungen des BDSG (Bundes-Datenschutz-Gesetz) und beträgt derzeit 3 Jahre ab Erledigung der Angelegenheit. Unberechtigte Einträge oder Einträge über bestrittene Forderungen können den Normen des BDSG entsprechend sofort vorübergehend oder dauerhaft zur Löschung gebracht werden.
Frage von Monik L. | 2010-12-12

Ich habe einen Mahnbescheid erhalten zu einer Rechnung, die fristgerecht bezahlt habe. Der Mahnbescheid erfolgte wohl deswegen, weil ich nicht auf das "Anderkonto" wie gefordert, sondern auf das zuerst aufgeführte Konto überwiesen habe. Muss ich dem Mahnbescheid "insgesamt" oder zu "nur einem Teil" widersprechen?

Sofern Sie auf das ursprünglich benannte Konto bezahlt haben, wird wohl wirksam geleistet worden sein. Ob dem Mahnbescheid nun überhaupt und in welcher Höhe widersprochen werden soll, kommt auf dessen Inhalt an. Es muss verbindlich geprüft werden, ob der Mahnbescheid geboten war und ob die Hauptforderung tatsächlich bereits beglichen worden ist. Hier kommt es entscheidend auf das Datum der Zahlung an. In diesem Forum kann diese Frage nicht verbindlich geklärt werden.

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