mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon mahnbescheid_icon
Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Anja | 2010-04-26

Ich habe einen Mahnbescheid erwirkt, der Antragsgegner hat Widerspruch eingelegt. Das Verfahren möchte ich eigentlich nicht weiterbetreiben, jetzt beantragt aber die Gegenseite die Durchführung des streitigen verfahrens. Kann man den Mahnantrag/das Verfahren jetzt noch zurücknehmen?

Den Antrag und auch später noch den Anspruch im streitigen Verfahren können Sie jederzeit zurücknehmen. Solange das Verfahren noch nicht an das Prozessgericht abgegeben worden ist, richten Sie diese Rücknahme an das Mahngericht. Möglicherweise haben Sie aber Kosten der Gegenseite zu tragen, wenn diese ihre eigene Vertretung gegen Sie geltend macht.
Frage von Lüdeke | 2010-04-20

Addiere ich die 23 Euro Gerichtskosten und 15 Euro Pauschale zu meiner Forderung dazu. Im Formular zum selber machen ist kein weiterer Posten als die offene Rechnung zu finden. Also direkt mit dem Rechnungsbetrag addieren?

Die Gerichtskosten addiert das Mahngericht für Sie, die Kosten der Erstellung können Sie bei Bedarf direkt ins Formular zum Mahnbescheid als weitere Kosten eintragen. Als Nachweis dieser Kosten genügt unsere Rechnung.
Frage von Petra | 2010-04-02

Ich bekam vom Vermieter einen Mahnbescheid, obwohl bereits ein Ratenplan erstellt und akzeptiert wurde. Nach der ersten Zahlung kam dann doch der Vollstreckungsbescheid. dem ich widersprochen habe. Es kam zu einem ruhenden Verfahren. Wer trägt hier die Kosten?

Ein Ratenzahlungsplan hat in der Regel vertraglichen Charakter und wenn dieser in der Folge eingehalten wurde, dürfte für die weiteren Maßnahmen, wie Mahnbescheid, usw. kein Rechtsschutzbedürfnis bestehen. Wenn das gerichtliche Verfahren nun nicht geboten war, dürfte der Antragsteller o. Kläger auch die Kosten zu tragen haben. Dies gilt allerdings nur, wenn der Ratenzahlungsplan auch tatsächlich einvernehmlich getroffen worden ist.
Frage von Michael | 2010-03-26

Ich hab heute einen Mahnbescheid bekommen, bin mir aber 100% sicher das ich nichts vergessen habe zu bezahlen! In dem Mahnbescheid steht zwar mein richtiger Vorname, aber der Familienname ist falsch! Ausgestellt wurde dieser auf Hackel, ich heisse aber Heckel ! In meinen Augen kann es sich da nur im einen Irrtum handeln, muss ich dennoch Widerspruch einlegen oder kann ich den Mahnbescheid ignorieren?

Widerspruch gegen den Mahnbescheid muss trotzdem eingelegt werden, schon allein, um die Beantragung des Vollstreckungsbescheides zu verhindern. Ansonsten müssten Sie u.U. dem Gerichtsvollzieher erklären, dass Sie jemand anderes sind. Dies ist vermeidbar. Inwieweit Sie in der Begründung des Widerspruches bereits eine Aufklärung betreiben oder dies u.U. auch erst im streitigen Verfahren vortragen wollen, so dieses denn angestrebt wird, ist Geschmackssache.
Frage von Lars W. | 2010-03-19

Wenn ich einen Mahnbescheid online beantrage, kommen dann zu den 15 € noch die 23 Euro Gerichtskosten hinzu?

Ja, die Gerichtskosten werden in jedem Fall fällig und selbständig vom Gericht angefordert. Diese Kosten sind sodann auch unmittelbar an das Mahngericht zu zahlen. Die Pauschale von 15,- € deckt lediglich die Kosten der Mahnbescheidserstellung und den Versand ab.

Benutzen Sie für Ihre Frage nachstehendes Formular. Ihre Frage wird erst nach der Beantwortung durch uns online gestellt!

*
*
Bitte rechnen Sie 6 plus 3.*