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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Dr.Ulrich W. | 2013-11-08

Bitte um folgende Information: Ich habe einenMahnbescheid erhalten,der als Empfängeradresse meinen Namen ohne den Dr.-Titel ausweist. Kann ich wegen dieses Formfehlers in der Adresse Widerspruch einlegen. Der Dr.-Titel ist doch nach unserem Rechtsverständnis Teil des Namens. Reicht ein solcher Formfehler für einen Widerspruch?

Auch wenn der Titel Teil des Namens ist, wird man hier von einer wirksamen Zustellung ausgehen dürfen, so dass ein Widerspruch gegen die Forderung zwar möglich bleibt, jedoch sollte sich die spätere Begründung mit der eigentlichen Forderung, nicht aber mit einer unwirksamen Zustellung oder gar einem vermeintlich falschen Schuldner beschäftigen.
Frage von Carsten | 2013-10-17

Ich habe Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids gestellt, der Mahnbescheid ist fristgerecht erstellt und zugestellt worden. Zwei Wochen nach Erlass des Mahnbescheides sind die Gesamtkosten vom Schuldner beglichen worden. Muss ich das zuständige Amts- bzw. Mahngericht über den Erhalt der Zahlung informieren oder ist der Vorgang mit der beglichenen Zahlung für mich erledigt?

Prinzipiell ist der Vorgang erledigt, aber nach der Zustellung des Mahnbescheides kann die Gegenseite noch immer Widerspruch einlegen oder eingelegt haben (sofern die Frist noch nicht abgelaufen ist). Das Mahngericht verfolgt den Vorgang nicht von allein weiter und muss auch nicht hinsichtlich einer Zahlung informiert werden.
Frage von B. Baumann | 2013-09-16

Ich habe eine Forderung von ca. 100 Euro gegen eine Fa. aus einem Arbeitsverhältniss. Ich möchte einen Mahnbescheid schicken. Was kommen für Kosten auf mich zu, wenn der Arbeitgeber Widerspruch einlegt? Es hat meiner Meinung nach keinen Sinn vor das Arbeitsgericht zu gehen, das ist in jedem Fall mit Kosten verbunden. Als Beweise für die geleistete Arbeit habe ich nur die Chipkarte, auf der die Arbeitszeit gespeichert ist. Dies kann von der Firma gelöscht worden sein.

Tatsächlich könnte aber hier das Arbeitsgericht die bessere Wahl sein, weil Sie sich dort selbst verteidigen können und keine Kosten, auch nicht die des Arbeitgebers oder seines Rechtsanwaltes in der ersten Instanz fürchten müssen. Die Kosten eines Mahnbescheides entnehmen Sie unserem Gebührenrechner, beachten Sie aber, dass es ein Sonderformular für einen arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid gibt.
Frage von Stiefel2010 | 2013-09-04

Gestern ist ein Mahnbescheid ins Haus geflattert. Die Forderung ist auch völlig rechtens. Ich habe vergessen im Internet bestellte Ware zu bezahlen. Blöderweise habe ich bei der Bestellung als Lieferadresse natürlich meine aktuelle Adresse angeben, die Rechnungsadresse blieb allerdings noch alt. Gestern hat ein Kumpel mir dann eben den ganzen Schriftverkehr vorbeigebracht weil Gott sei Dank beim Eintreffen von dem gelben Kuvert gleich geschalten hat, es könnte sich um etwas Wichtiges handeln. Kann man hier bezüglich des Mediums mit welchem gemahnt wurde noch irgendetwas machen? Hätten die mich per Email angemahnt oder die Mahnung an die Lieferadresse gesand, dann wäre die Zahlung von mir spätestens nach der Zahlungserinnerung erfolgt.
Kann man dem Lieferanten irgendwie vorwerfen, daß er nicht ausreichend "mitgedacht" hat, wenn doch bei einem Privatkauf Liefer - und Rechnungsadresse abweichen.
Oder soll ich einfach bezahlen, wovon ich eigentlich schon jetzt ausgehe?

Wir sehen hier in der Tat das Versäumnis auf Ihrer Seite, so dass klar zur Zahlung zu raten ist, um weitere Kosten zu vermeiden. Sie haben die versäumte Kenntnisnahme ohne Frage zu verantworten, daher tragen Sie auch die Kosten des Mahnbescheides.
Frage von Jana | 2013-08-12

Ich habe eine Frage. Mein Ex-Freund schuldet mir noch Geld. Er hatte sich immer geweigert mir eine Erklärung zu unterschreiben, in der festgelegt war, dass er die Schulden über eine Ratenzahlung abzahlt. Kann ich jetzt einen Mahnbescheid rausschicken um an mein Geld zu kommen?

Sie können einen Mahnbescheid beantragen, weil Sie den Anspruch im Rahmen des gerichtlichen Mahnverfahrens nicht beweisen müssen. Erhebt der Antragsgegner jedoch Widerspruch und Sie wollen im streitigen Verfahren sodann Ihren Anspruch weiter verfolgen, müssen Sie bei einem Bestreiten der Forderung Beweis antreten. Sofern es hier keine Zeugen oder einen Verwendungszweck in einer entsprechenden Überweisung gibt, wird es nach Ihrer Schilderung schwierig. Die reine Mahnbescheidsbeantragung hindert dies jedoch nicht.

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