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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Nicole D. | 2013-08-11

Ich habe gegen einen Rechtsanwalt einen Mahnbescheid erlassen.
Dieser hat Widerspruch eingelegt. Nun wird eine Gebühr fällig, damit das streitige Verfahren vor dem Landgericht eingeleitet werden kann.
Jedoch ist aus der Mitteilung zum Widerspruch nicht ersichtlich, in welcher Frist die Gebühr zu bezahlen ist. Beim Mahnbescheid an sich gelten ja zwei Wochen Frist, auf welche auch hingewiesen wird.

Für die Einzahlung der weiteren Gerichtskosten, welche auch als Antrag auf Abgabe an das Prozessgericht zum weiteren, streitigen Verfahren verstanden wird, läuft keine besondere Frist, daher wird auch nicht auf eine hingewiesen. Nach 6 Monaten legt das Mahngericht die Akte i.d.R. weg, wenn keine Gerichtskosten eingezahlt werden.
Frage von Franziska | 2013-05-06

Ich bin von einem Kaufvertrag zurückgetreten, da die Ware nicht geliefert wurde. Nun möchte ich über den bereits gezahlten Kaufpreis einen Mahnbescheid erlassen. Welche Ziffer aus dem Hauptforderungskatalog muss ich da eintragen?

Sofern hier eine Rückforderung vorliegt, sollte die Nummer 99 (sonstiger Anspruch) verwendet werden und als Bezeichnung der Forderung "Rückforderung aus Kaufvertrag". In diesen Fällen liegt ein Rückabwicklungsschuldverhältnis vor; ein solcher Anspruch findet sich im Hauptforderungskatalog jedoch nicht.
Frage von harry | 2013-04-29

Was ist denn der Unterschied zwischem einem Mahnbescheid und einem gerichtlichen Mahnbescheid in Bezug auf die entstehenden Kosten für den Kläger?
Ein „normaler“ Mahnbescheid – den muß ich doch auch über das Gericht beantragen... Ein gerichtlichen Mahnbescheid auch. Woliegt der Unterschied in Bezug auf Wirkung und Kosten? Oder gibt es hier eine Reihenfolge, die eingehalten werden muß? Der sog. Volltreckungsbescheid ist dann der sog. Titel und 30 Jahre gültig. Wie verhalten sich die Kosten für den Kläger bei
-Mahnbescheid
-gerichtlicher Mahnbescheid
-Titel?

Knappe Antwort: es gibt nur den einen Mahnbescheid und der ist ein gerichtlicher! Der Vollstreckunsgbescheid ist der Titel und der ist 30 Jahre vollstreckbar. Kosten zum Mahnbescheid siehe Gebührenrechner oben links.
Frage von Mandy | 2013-04-19

Ich habe am 09.04.2013 einen Mahnbescheid bekommen, der am 05.04. beantragt wurde.
Die geforderte Gesamtsumme von 3267€ wurde nicht gezahlt, da bereits am 03.04. eine Onlineüberweisung in Höhe von 2786€ gemacht wurde. Der fehlende Betrag setzt sich zusammen aus Guthaben von Betriebskosten (welche nicht vom Gläubiger überwiesen wurden). Was ist nun mit den übrigen Kosten? Zinsen und Verfahrenskosten? Auch die Erklärung, dass der Anspruch von einer Gegenleistung abhänge, dieser aber erbracht sei, ist falsch. soll man hier vorsorglich einen Widerspruch einlegen? Wenn ja, gleich die Begründung für den Gläubiger mit schicken, damit er sie erhält?

Wir können hier nicht prüfen, ob die Forderung zum Zeitpunkt des Antrags (teilweise) berechtigt war. Wenn jedoch hier nur noch Kosten und ggfls. Zinsen im Raum stehen, sollte das Verfahren konstruktiv zum Ende gebracht werden. Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, zunächst Widerspruch gegen den Mahnbescheid zu erheben, weil ansonsten ein vollstreckbarer Titel ergeht, der unter Umständen auch durchgesetzt wird. Dies sollte auf jeden Fall vermieden werden. Nachdem Widerspruch erhoben wurde, sollte der Antragsteller kontaktiert werden, der nunmehr nur die Möglichkeit hat, das Verfahren weiter zu betreiben (Prozess), oder aber an der Lösung mitzuwirken. Schon aus wirtschaftlicher Sicht macht letzte Möglichkeit hier auch für den Gläubiger Sinn.
Frage von Nicole | 2013-04-07

Ich habe einen Mahnbescheid erhalten, ohne vorher eine Rechnung zu bekommen. Ich habe mich dann mit der Firma in Verbindung gesetzt, aber keine Antwort erhalten. Dem Mahnbescheid habe ich widersprochen und wollte auch die Kosten für die eigentliche Rechnung begleichen, jedoch wurde mir der Betrag wieder zurück gebucht, da das betroffene Konto erloschen ist und ein neues von der Firma habe ich nicht. Was woll ich jetzt machen?

In diesem Fall sollte lediglich abgewartet werden, ob hier das Verfahren weiter betrieben wird. Wenn die Kontodaten die, der eingeforderten Rechnung waren, wird auch ein Verfahren hinsichtlich der Kosten scheitern. Möglicherweise ist aber die Hauptforderung zu begleichen, je nachdem, ob die Forderung berechtigt war, oder nicht.

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