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Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Ihre Fragen zum Mahnbescheid - unsere Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Thema Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und zur Zwangsvollstreckung. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Rechtsberatung leisten und nur allgemeine Fragen bearbeiten können. Schicken Sie uns Ihre Frage nur einmal! Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Einträge erst beantwortet und dann veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Fragen nicht zu veröffentlichen oder zu beantworten, wenn dies Rechtsberatung darstellen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Frage von Katrin | 2013-03-15

Ich habe gegen einen Mahnbescheid nicht rechtzeitig widerspruch eingelegt, dann aber gegen den Vollstreckungsbescheid. Die Verhandlung ist erst in 2 Monaten. Jetzt habe ich einen Schufaeintrag über den Mahnbescheid. Wie erwirke ich eine Löschung des Eintrages. Ich werde zu der Verhandlung gehen da der Einspruch begründet ist unter anderem auf Grund falsch aufgestellten Forderungsposten. Demnach ist der Schufaeintrag ja auch nicht korrekt.

Ein Eintrag in der SCHUFA richtet sich nach gesetzlichen Möglichkeiten. Eine wiedersprochene und strittige Forderung darf bis zur Klärung nicht eingetragen werden. Hier macht es Sinn, die SCHUFA zu informieren und über den Stand des Verfahrens aufzuklären, oder einen Rechtsanwalt mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Sodann sollte die SCHUFA diesen Eintrag bis zur Klärung deaktivieren, bzw. löschen. Nach unserer Erfahrung geschieht dies auch recht zügig.
Frage von Dominik | 2013-03-14

Ich habe online einen Mahnbescheid erlassen. Dieser wurde vom Amtsgericht Stuttgart zugestellt und gestern ist die zweiwöchige Widerspruchsfrist abgelaufen. Wie erfahre ich nun, ob der Schuldner Widerspruch eingelegt hat oder nicht?
Soll ich einfach den Vollstreckungsbescheid ausfüllen und wegschicken?

Sofern die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, können Sie einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Auf dem Antrag, welchen Sie vom Mahngericht erhalten haben, steht drauf, ab wann der Antrag möglich ist. Sofern ein Widerspruch eingegangen ist, erhalten Sie vom Mahngericht gesondert Bescheid. Sie können natürlich auch erst abwarten, ob nicht am letzten Fristtag ein Widerspruch eingegangen ist und erst dann einen Vollstreckungsbescheid beantragen.
Frage von Susanne | 2013-03-09

Ich habe am 05.02.13 einen Mahnbescheid bekommen und den geforderten Betrag am 07.02.13 überwiesen. In der Bank habe ich die Überweisung abstempeln und unterschreiben lassen. Laut meinen Kontoauszügen wurde der Betrag an das richtige Konto abgebucht. Heute, am 09.03.13 habe ich einen Vollstreckungsbescheid bekommen mit einem erhöhten Betrag. Muss ich diesen oder die Differenz begleichen?

Gemäß Ihrer Schilderung nein. Hier ist ein Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid der richtige Weg. Hier können Sie begründend darstellen, dass gleich nach dem Erhalt des Mahnbescheides gezahlt wurde. Einfacher ist es jedoch auch oft, wenn Sie dem Antragsteller kurz direkt Bescheid geben. Von diesem kann der Vollstreckungsbescheid auch zurückgenommen oder entwertet werden. Dies is sicher der einfachere Weg.
Frage von Tatjana J. | 2013-03-06

Reicht eine schriftliche Vereinbarung bzw. ein schriftliches Protokoll, in welchem eine freiwillige Zahlung an mich vereinbart wurde aus, um die Voraussetzungen für einen Antrag auf einen Mahnbescheid zu erfüllen. In dem Protokoll, welches bei einer mündlichen Verhandlung gefertigt wurde und von den Beteiligten unterzeichnet wurde, ist der Betrag der freiwilligen Zahlung, sowie das Datum, an welchem die Zahlung erbracht werden sollte (30.09.2012) genannt. Die Zahlung wurde bereits angemahnt.
Es geht hierbei um drei Zahlungspflichtige. Zwei mit Wohnsitz in Deutschland und einer mit Wohnsitz in der Schweiz. Kann hierbei ein Vordruck für den Antrag verwendet werden oder zwei, einen für D und einen für CH?

Hier kann nicht zuverlässig Auskunft erteilt werden. Möglicherweise handelt es sich bei dem Ergebnis der mündlichen Verhandlung um einen vollstreckbaren Titel, dann ist gar kein Mahnbescheid erforderlich. Bei der Geltendmachung in der Schweiz richtet sich die Zuständigkeit des Mahngerichtes nach dem jeweiligen Gerichtsstand. Hier ist wichtig, ob etwas vereinbart wurde und werden konnte, etc. Dieser Fall sollte anwaltlich geprüft werden.
Frage von Philomena | 2013-03-04

Ich muss einen Mahnbescheid für eine Forderung eines Freiberuflers (EÜR-Istversteuerer) erstellen. Gebe ich die Bruttosumme (inkl. Vorsteuer) oder den Nettobetrag (Forderung aus der freiberufl. Tätigkeit aus einem Projektvertrag (Dienstleistungsvertrag) an?

Sie geben im Mahnbescheidsantrag stets den Betrag an, den Sie selbst beanspruchen können. Hier wird Sie eine u.U. eine Vorsteuerabführungspföicht treffen, daher fordern Sie auch den Bruttobetrag.

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