27.07.2009: Mahnbescheid Online-Antrag nun auf unserer Seite

Online-Mahnbescheidsantrag ist online

Wir haben unseren Mandanten mit der heutigen Aktualisierung unserer Webseite ein neues Antragsformular zur Verfügung gestellt, mit welchem der Mahnbescheid in unserer Kanzlei online unmittelbar beantragt werden kann. Wir haben hierbei Wert auf den Wiedererkennungseffekt des Mahnbescheids-Formulares in Papierform gelegt und den Online-Antrag ähnlich gestaltet. So wird dem Besucher auch unmittelbar optisch signalisiert, dass er gefunden hat, was er suchte.

Allerdings unterscheidet sich unser Antrag selbstverständlich vom Online-Antrag, der unmittelbar von den Mahngerichten über deren entsprechendes Webportal angeboten wird. Unser Antrag wird nicht sofort an das Mahngericht übermittelt - hierauf wird der Besucher auch vor dem Absenden des Antrages hingewiesen. Dafür haben wir den Antrag für unsere Mandanten wesentlich vereinfacht und fragen viele Detailinformationen nicht online ab. Auch eine Unterschrift oder eine digitale Signatur benötigen wir nicht. In dieser Einfachheit des Mahnbescheidsantrages liegt unser Service und unser Mehrwert. Wir prüfen die hereingereichten Forderungen vor der Beantragung und berechnen die Zinsen und ermitteln das zuständige Mahngericht.

Wir berechnen die regulär nach dem RVG anfallenden Gebühren und fügen sie als weitere Forderung dem Mahnbescheid hinzu. Zwar begleichen unsere Mandanten unsere Rechnung nach der Fälligstellung als Vorleistung, jedoch erhalten sie diese Kosten bei erfolgreicher Verfahrensbeendigung zurück, weil der Schuldner und Antragsgegener im Mahnbescheidsverfahren diese Kosten zu erstatten hat. Eine Garantie hierfür gibt es freilich nicht, weil dieses erfolgreiche Verfahrensende auch von der Zahlungsfähigkeit des Schuldners abhängt.

In einem letzten Schritt fragen wir schon bei der Beantragung - ähnlich wie im originalen Mahnbescheidsformular ab, ob der Antragsteller im Falle eines Widerspruches gegen den Mahnbescheid eine Überleitung ins streitige Verfahren wünscht. Dies nehmen wir jedoch nur als wegweisende Intention, weil wir selbst für diesen Fall separat abfragen, ob eine Abgabe ans Prozessgericht durchgeführt werden soll. Hier entstehen neue Kosten zur Klage, welche wir unseren Mandanten jeweils vorab erläutern.

Ganz zuvorderst steht unsere Devise, dass wir mit unserer Erfahrung ung Kompetenz für diejenigen Mandanten tätig werden wollen, welche sich bewusst für unsere Beauftragung entscheiden. Daher stornieren wir ausnahmslos alle Rechnungen, bei welchen unsere Mandanten uns mitteilen, dass die Beantragung über unser Online-Formular versehentlich erfolgte.

( von Rechtsanwalt S. Al-Lami )

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